Fast
3000 Jahre alt ist die Geschichte vom „Mann, der so viele Leiden erduldet",
nachdem er durch das hölzerne Pferd die „heilige Stadt Troja" zerstörte.
Vorsichtig haben wir uns dieser mitreißenden Geschichte genähert, verschiedene Filmversionen gesehen, auch die Monteverdi-Oper „Il ritorno d’Ulisse in patria". - Verschiedene Interpretationsmöglichkeiten wurden durchgespielt: archaische, satirische, feministische, allegorische usw.
Nach Abstreifen des humanistischen Respekts vor der Dichtung haben wir uns entschlossen, die Odyssee einfach in unserem bekannten Puppenschiff-Stil auf die Bühne zu bringen, mit viel Musik (es ist ja ursprünglich ein Gesang) mit der tiefen Symbolik, die unsere Marionetten automatisch ausstrahlen und die immer wieder herhalten muß: Der Mensch in der Hand höherer Mächte usw. (selbst unsere Götter werden von noch höherer Stelle gelenkt!)

Mögen die Götter uns gnädig sein!
Genre: Literatur
Länge: ca. 130 min + Pause
Alter: ab 14
Hinter den Kulissen: Versprecher bei den Tonaufnahmen der "Odyssee"
Presserezension im Main-Echo vom 13. März 1999
Presserezension im Main-Echo vom 16. März 1999
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Das Stück ist z.Zt. nicht im Programm
